Gesprächstermine sind nur nach voriger telefonischer Anmeldung möglich. Wird ein Termin nicht eingehalten, behalten wir uns vor, ihn dennoch in Rechnung zu stellen.

Bei Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen ist die Behandlung einer psychischen Krankheit kostenlos. Voraussetzung ist die Vorlage der Krankenkassenchipkarte.

Privatversicherte erhalten von ihrer Krankenkasse im Rahmen ihrer Vertragsbedingungen eine Erstattung der Privatrechnung.

Leistungen, die nicht der Heilung und Linderung einer Krankheit dienen müssen privat reguliert werden.

Im Allgemeinen sind unserer Sätze an die aufgewendete Zeit gebunden. Dies gilt insbesondere für forensische Gutachten.

1 Sitzung a 50 Minuten Beratung, verkehrspsychologische Nachschulung 80,00 €
1 Sitzung a 50 Minuten Psychotherapie 100,00 €
Erstellung eines Nachschulungsberichtes 150,00 €
Verkehrspsychologische Beratung (3 Sitzungen Komplettpreis) 290,00 €
Grobanalyse und Plausibilitätsprüfung eines Fremdgutachtens 150,00 €
Erstellung eines Kostenvoranschlages für ein forensisches Gutachten nach Akteneinsicht und Grobanalyse 180,00 €


Zusatzkosten für Kopien, Porto, Telefonate, Fahrtkosten werden gesondert in Rechnung gestellt.

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Führerschein weg     -     Was tun ?

Vereinbaren Sie am besten sofort nach dem Delikt einen Termin für ein Beratungsgespräch mit uns. Bringen Sie alle vorhandenen Unterlagen ( Strafbefehl, Urteil, Schreiben der Führerscheinstelle ) mit. Wir erarbeiten dann gemeinsam eine Strategie. In Zusammenarbeit mit Ihrem Rechtsanwalt kann u. U. eine Verkürzung der Sperrfrist angestebt werden.

Ist die Fahrerlaubnis vorläufig oder dauerhaft entzogen, bietet sich eine Verkehrstherapie (Einzelnachschulung) an. Orientiert am „Lebacher Modell" wird der Klient im Rahmen von 10 bis 20 Sitzungen auf die notwendige Medizinisch-Psychologische-Untersuchung (MPU) vorbereitet oder im Falle einer bereits negativen MPU die Bedenken der Gutachter thematisiert und aufgearbeitet. Ziel ist nach einem positiven Gutachten die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis.

Klienten mit negativen Gutachten können eine Analyse vornehmem lassen. Nach der Plausibilitätsprüfung werden die Argumenten der Gutachter erläutert und Wege zur Wiedererteilung der Fahrerlaubnis aufgezeigt.

In unserer Praxis wird die verkehrspsychologische Beratung nach § 4 Abs. 9 StVG entsprechend den Vorgaben des "Leitfaden zur verkehrspsychologischen Beratung nach § 71 FeV -Sektion Verkehrspsychologie- im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen", durchgeführt.
Die Maßnahme ist grundsätzlich freiwillig. Wie im Gesetz vorgesehen erfolgt in der Regel nach Vorlage der Teilnahmebescheinigung bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde ein Abzug von 2 Punkten im Verkehrszentralregister. Die Verringerung der Punktzahl ist insbesondere im Bereich von 9 bis 17 Punkte interessant, da bei Erreichen von 18 Punkten der Entzug der Fahrerlaubnis droht. Eine weitere Anwendung findet die verkehrspsychologische Beratung bei Fahranfängern, wenn es innerhalb der Probezeit zu Verkehrsauffälligkeiten kommt. Die Fahrerlaubnisbehörde empfiehlt dann die Maßnahme, um dem Entzug der Fahrerlaubnis bei einem weiteren Regelverstoß vorzubeugen.

Medizinisch-Psychologische-Untersuchungen ( MPU ) werden ausschließlich von Institutionen durchgeführt, welche über eine Genehmigung nach § 66 FeV verfügen. Wir fühlen uns einer strickten Trennung von Begutachtung und verkehrspsychologischer Therapie verpflichtet und bieten daher nur Maßnahmen an, die vor oder nach der angeordneten Begutachtung anzusiedeln sind.

Der Anwendungsbereich forensischer Gutachten ist so breit gefächert, dass notwendigerweise Spezialisierungen vorgenommen werden müssen. In unserer Praxis werden ausschließlich Prognosegutachten erstellt. Sie sind formal und inhaltlich orientiert an den vom Bundesgerichtshof vorgegebenen Standards nach: Boetticher, Kröber, Müller-Isberner, Böhm, Müller-Metz & Wolf: Mindestanforderungen für Prognosegutachten in „Neue Zeitschrift für Strafrecht" 10/2006, S. 537 - 544

Prognostische Aussagen sind von Bedeutung bei der Frage
- zu Vollzugslockerungen im Strafvollzug nach §§ 10,11,15 StVollzG
oder im Maßregelvollzug ( §§ 63 und 64 StGB ) nach § 246a StPO
- zur vorzeitigen Entlassung aus dem Strafvollzug nach §§ 56, 57 und 57a StGB sowie § 454 Abs. 2 StPO
- zur Aussetzung einer Maßregel nach §§ 67b und 67d
- zur Sicherungsverwahrung und Führungsaufsicht, sowie deren Aufhebung

Auftraggeber sind Justizvollzugsanstalten, Strafvollstreckungskammern, Institutionen des Maßregelvollzugs nach §§ 63 und 64, Gerichte, Staatsanwälte und Rechtsanwälte.

Bei ungünstigen Prognosegutachten prüfen wir die Plausibilität oder erstellen Expertisen.

Zu Gutachten aus den Bereichen Familienrecht, Glaubwürdigkeit, Schuldfähigkeit und Anwendung des Jugendstrafrechts nehmen wir ebenfalls Plausibilitätsprüfungen vor, geben Hilfestellungen beim weiteren Vorgehen oder benennen Experten für die Klärung anstehender Detailfragen.

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